August 2026 · eine Scheune in den Niederlanden
Der Abend, an dem es zum ersten Mal wirklich klappen musste.
Keine Demo und kein Trockenlauf: ein echter Dartabend, mit echten Leuten, denen es nicht zu
lange dauern durfte. 23 Spieler, vier Gruppen, 63 Spiele an vier Boards, vom
ersten Wurf bis zum Podium. Unten steht, was passiert ist — samt dem, was schiefging.
23
Spieler, aus einer Chatgruppe eingefügt
4
Gruppen: eine mit fünf, drei mit sechs
63
Spiele, jedes davon ausgespielt
68×
automatisch gespeichert, ohne dass jemand daran dachte
Wie es lief
01
Dreiundzwanzig Namen
Die Liste kam aus der Chatgruppe und ging in einem Rutsch hinein. Vier Gruppen kamen
heraus: A mit fünf Spielern, B, C und D mit sechs. Jede Gruppe bekam ihre eigene Farbe,
und die blieb den ganzen Abend gleich — auf dem Laptop, auf der Leinwand und auf den
Handys an den Boards.
Zwei Spieler hießen Dennis. Das wurde gemeldet, bevor überhaupt eingeteilt war, also
wurden sie Peter B und Peter V —
sonst hätte den ganzen Abend Unklarheit geherrscht, wer wo werfen muss.
02
Vier Boards, den ganzen Abend belegt
Die Warteschlange verteilte die Spiele. Sobald ein Board frei wurde, nahm es das nächste
Spiel, bei dem keiner der beiden Spieler woanders stand. Niemand wurde an zwei Boards
gleichzeitig erwartet, und kein Board stand still, während noch geworfen werden musste.
03
Zwei aus jeder Gruppe
Jeroen H gewann Gruppe D, ohne ein einziges Spiel abzugeben: fünf
aus fünf, Legdifferenz +8. Martijn tat dasselbe in Gruppe A mit
vier aus vier. In den Gruppen B und C wurde es enger — dort landeten drei Spieler auf
sechs Punkten, und die Legdifferenz entschied, wer weiterkam.
Genau wofür die Tiebreaker da sind: Punkte, dann Legdifferenz, dann gewonnene Legs, dann
der direkte Vergleich. In Gruppe C trennte das Sander (+3),
Chris (+2) und Milan (+1), alle mit
sechs Punkten.
04
Die K.-o.-Runde
Acht Spieler, ein volles Viertelfinale, keine Freilose. Jeroen H —
der die Gruppenphase ungeschlagen überstand — flog sofort raus, 0:3 gegen
Bas. Ruben setzte sich gegen
Peter B durch, Martijn war zu stark
für Ivo, und Sander warf Gruppensieger
Wouter hinaus.
Im Halbfinale schlug Bas Ruben mit 3:1,
und Martijn ließ Sander nichts: 3:0.
05
Das Finale geht über sechs Legs
Gespielt wurde best of seven. Bas kam noch auf 2:2 heran, aber
Martijn holte die letzten beiden Legs.
Ruben gewann das Spiel um Platz 3 mit 3:1 gegen
Sander.
Und der Veranstalter? Dritter in Gruppe A, und die K.-o.-Runde verpasst. Genau so war es
gedacht: am Board gestanden statt hinter dem Laptop gesessen.
Die Endtabellen der vier Gruppen
Die ersten beiden jeder Gruppe kamen weiter. Bei Punktgleichheit entschied die Legdifferenz, danach die gewonnenen Legs und danach der direkte Vergleich.
Gruppe A
| Spieler |
Spiele |
Siege |
Niederlagen |
Legdifferenz |
Punkte |
| Martijn weiter in die K.-o.-Runde |
4 |
4 |
0 |
+7 |
8 |
| Peter B weiter in die K.-o.-Runde |
4 |
3 |
1 |
+3 |
6 |
| Hans |
4 |
1 |
3 |
-2 |
2 |
| Nadia |
4 |
1 |
3 |
-3 |
2 |
| Peter V |
4 |
1 |
3 |
-5 |
2 |
Gruppe B
| Spieler |
Spiele |
Siege |
Niederlagen |
Legdifferenz |
Punkte |
| Wouter weiter in die K.-o.-Runde |
5 |
4 |
1 |
+6 |
8 |
| Ivo weiter in die K.-o.-Runde |
5 |
3 |
2 |
+2 |
6 |
| Stijn |
5 |
3 |
2 |
+2 |
6 |
| Bram |
5 |
3 |
2 |
-1 |
6 |
| Ferdi |
5 |
2 |
3 |
-2 |
4 |
| Youri |
5 |
0 |
5 |
-7 |
0 |
Gruppe C
| Spieler |
Spiele |
Siege |
Niederlagen |
Legdifferenz |
Punkte |
| Bas weiter in die K.-o.-Runde |
5 |
4 |
1 |
+5 |
8 |
| Sander weiter in die K.-o.-Runde |
5 |
3 |
2 |
+3 |
6 |
| Chris |
5 |
3 |
2 |
+2 |
6 |
| Milan |
5 |
3 |
2 |
+1 |
6 |
| Jeroen W |
5 |
2 |
3 |
-2 |
4 |
| Teun |
5 |
0 |
5 |
-9 |
0 |
Gruppe D
| Spieler |
Spiele |
Siege |
Niederlagen |
Legdifferenz |
Punkte |
| Jeroen H weiter in die K.-o.-Runde |
5 |
5 |
0 |
+8 |
10 |
| Ruben weiter in die K.-o.-Runde |
5 |
3 |
2 |
+2 |
6 |
| Robin |
5 |
3 |
2 |
+2 |
6 |
| Kees |
5 |
2 |
3 |
-1 |
4 |
| Silke |
5 |
1 |
4 |
-5 |
2 |
| Daan |
5 |
1 |
4 |
-6 |
2 |
Der K.-o.-Baum
Acht Qualifizierte, ein volles Viertelfinale, keine Freilose. Die Gruppenphase lief über Best-of-3, die K.-o.-Runde über Best-of-5 und das Finale über Best-of-7.
Der K.-o.-Baum
| Runde |
Spiel |
Legs |
| Viertelfinale |
Jeroen H — Bas |
0–3 (Sieger: Bas) |
| Ruben — Peter B |
3–0 (Sieger: Ruben) |
| Martijn — Ivo |
3–1 (Sieger: Martijn) |
| Wouter — Sander |
1–3 (Sieger: Sander) |
| Halbfinale |
Bas — Ruben |
3–1 (Sieger: Bas) |
| Martijn — Sander |
3–0 (Sieger: Martijn) |
| Finale |
Bas — Martijn |
2–4 (Sieger: Martijn) |
Das Endergebnis
- 1. Martijn
- 2. Bas
- 3. Ruben
Was der Saal an dem Abend sah
Bild An den Boards — blättere durch den ganzen Abend
Open Darts 2026
Gruppenphase · 4 Boards
Keine dieser Tabellen ist abgetippt. Sie sind aus der gespeicherten Turnierdatei berechnet,
mit demselben Code, der es an dem Abend tat. Die K.-o.-Ergebnisse kommen eins zu eins daraus.
Die Namen auf dieser Seite wurden aus Datenschutzgründen ersetzt; Ergebnisse und Tabellen
sind unverändert.
Was der Abend zutage brachte
Ein Fehler, den niemand bemerkte
Die Vorhersage des nächsten Spiels pro Board merkte sich, welche Partie schon vergeben
war, aber nicht welche Spieler. Dadurch konnte derselbe Spieler unter zwei Boards
auftauchen. Hinterher gefunden und behoben — mit einem Test, der das Verhalten festhält.
Eine Untergrenze ohne Sinn
Die ursprüngliche Vorgabe verlangte mindestens zwölf Spieler. Das kam aus der Vorgabe und
nicht aus der Logik: drei Spieler füllen problemlos eine Gruppe. Die Grenze liegt jetzt
bei drei, mit einer Warnung unter zwölf.
Der Beweis, dass die Idee trägt
Das wichtigste Ergebnis steht nicht im Code. Einen ganzen Abend lang musste niemand hinter
dem Laptop sitzen, und genau das verkauft dieses Produkt.
Was die Zahlen zeigen
Zwei Gruppen entschied die Legdifferenz
In Gruppe B standen Ivo, Stijn und
Bram alle drei bei sechs Punkten. In Gruppe C passierte dasselbe
mit Sander, Chris und
Milan. Ohne eine feste Reihenfolge der Tiebreaker hätte es darüber
am Abend Streit gegeben; so stand es in einer Sekunde fest.
Der stärkste Gruppensieger kam nicht ins Halbfinale
Jeroen H gewann Gruppe D mit fünf aus fünf und einer Differenz von +8
— die beste Gruppenphase des ganzen Turniers. Im Viertelfinale flog er mit 0-3 gegen
Bas raus. Genau das macht eine K.-o.-Runde, und genau deshalb
gibt es sie.
Zwei Spieler gewannen kein einziges Spiel
Youri und Teun verloren alle fünf
Gruppenspiele. Aber sie spielten fünf — in einem reinen K.-o.-System wären sie nach einem
Spiel fertig gewesen und hätten den Rest des Abends zugeschaut. Dafür ist die Gruppenphase
da.
Was es gebraucht hat
Keine besondere Technik und keine wochenlange Vorbereitung. Das stand an dem Abend da:
- Ein Laptop, der den ganzen Abend in einer Ecke stand und niemanden brauchte.
- Vier Boards, mit genug Platz davor, dass niemand hinten vorbeilief.
- Ein Beamer an der Wand, angeschlossen als zweiter Bildschirm.
- Die eigenen Handys der Spieler — keine App, nur eine Adresse im Browser.
- Eine Chatgruppe, aus der die Namensliste kam, und zehn Minuten zum Einfügen.
Wie du das für deinen eigenen Abend aufsetzt, steht im
Ablaufplan, und was bei einer anderen
Teilnehmerzahl herauskommt, in der Tabelle zur
Gruppeneinteilung.
Was beim nächsten Mal anders läuft
01
Die Namen früher einsammeln
Die Liste war erst kurz vor dem Start vollständig, und das kostete die ersten zehn
Minuten. Kein Drama, aber es ist der einzige Schritt, den man vorher erledigen kann und
am Abend deshalb nicht erledigen muss.
02
Das Spiel um Platz drei vor dem Finale
Das letzte Spiel des Abends sollte das Finale sein. So zog der halbe Saal schon zur
Theke, während noch um Platz drei geworfen wurde.
03
Das Hotspot-Passwort an jedes Board hängen
Viermal dasselbe erklären ist dreimal zu viel. Ein Zettel an jedem Board hätte das
gelöst — und steht jetzt als erster Punkt im Ablaufplan.
Warum dieser Abend hier so ausführlich steht
Jede Turniersoftware zeigt Screenshots mit erfundenen Namen. Das hier ist das Gegenteil:
dartturnier.app hat genau einen Abend hinter sich, und der steht hier
vollständig, samt den daraus berechneten Tabellen und dem Fehler, der drinsteckte. Wer wissen
will, ob es funktioniert, muss keiner Demo glauben — die Ergebnisse oben sind nicht abgetippt,
sondern aus der Datei berechnet, die an dem Abend gespeichert wurde, mit demselben Code, der ihn
geführt hat.
Das ist zugleich die Grenze dessen, was belegt ist. Ein Abend, dreiundzwanzig Leute, vier
Boards, ein Saal. Nicht hundert Turniere, nicht tausend Spieler, nicht jedes denkbare Handy. Was
sich daraus ableiten lässt, steht oben; was sich noch zeigen muss, muss sich noch zeigen.
Selbst ein Dartturnier veranstalten?
Zu kaufen ist es noch nicht — wir bauen gerade die Version für alle. Lass deine Adresse da,
dann hörst du von uns, sobald es so weit ist.